Craniosacral Therapie

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Die Craniosacrale Therapie ist eine eidgenössisch anerkannte Methode der KomplementärTherapie. Sie spricht Körper, Geist und Seele an und ist eine sanfte Körpertherapie, bei der mit grosser Sorgfalt, Empathie, Achtsamkeit und Wertefreiheit der Persönlichkeit des Klienten begegnet wird.

Durch sanfte Berührungen, Impulse und spezifische Techniken werden die natürliche Selbstregulation, die Selbstwahrnehmung und die Regeneration des Klienten unterstützt und gefördert. Ressourcen können gestärkt werden, so dass positive Veränderungen stattfinden können. Die Prozesse können mit Gesprächen begleitet werden. Der Fokus richtet sich auf ressourcenzentriertes, lösungsorientiertes und prozessbegleitendes Arbeiten. Jeder Prozess auf der körperlichen, geistigen, seelischen oder sozialen Ebene wirkt gleichzeitig auf die anderen Ebenen.

Genesung ist ein interaktives Geschehen durch die Zusammenarbeit von Therapeut und Klient. Der Therapeut bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Die Interaktion geschieht auf drei Ebenen: in der Berührung, verbal und nonverbal. Die Rolle des Therapeuten ist die rezeptive Begleitung und Unterstützung der im Klienten stattfindenden Prozesse.

Die craniosacrale Behandlungsform wurde anfangs des 20. Jahrhunderts von Dr. William Garner Sutherland auf der Basis der Osteopathie zur „Craniosacralen Osteopathie“ weiterentwickelt. Der Name Craniosacral-Therapie wurde vom amerikanischen Forscher und Osteopathen Dr. John E. Upledger geprägt und setzt sich aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) zusammen.

Craniosacral-Therapie hat viele Wirkungen, so kann sie beispielsweise zu Tiefenentspannung von Seele, Geist und Körper führen, die Selbstregulation und das körpereigene Immunsystem unterstützen oder Schmerzen lindern. Sie kann bei Menschen jeden Alters (vom Neugeborenen bis hin zum betagten Menschen) angewendet werden.